Die Medina & die Basare
Die Altstadt ist der Ort, an dem die meisten Besucher die meiste Zeit verbringen — und wo die meiste Verwirrung entsteht. So ist sie aufgebaut.
Wie die Medina aufgebaut ist
Die Medina ist eine ummauerte Altstadt mit dem Platz Jemaa el-Fna ungefähr in ihrer Mitte. Statt eines Rasters verzweigen sich die Straßen unvorhersehbar — deshalb verlieren Erstbesucher leicht die Orientierung. Die gute Nachricht: Die Medina ist kleiner, als sie sich anfühlt, und sich leicht zu verlaufen bedeutet meist nur einen 10-minütigen Fußweg zurück zu einem Orientierungspunkt.
Was man in den Basaren findet
- Souk Semmarine — der Haupteingangsmarkt: Leder, Textilien, Souvenirs.
- Souk des Teinturiers — Wolle und Stoffe, die in leuchtenden Farben an der Luft trocknen.
- Souk Cherratine — Lederwaren, einschließlich Taschen und Babuschen.
- Rahba Kedima — der alte Gewürz- und Kräuterplatz.
- Souk des Ferronniers — Metallarbeiten: Laternen, Teekannen.
Wie man richtig feilscht
Preise in den Basaren sind selten fest, und Feilschen wird erwartet — es ist kein Trick gegen Touristen, sondern einfach die Art, wie der Markt für alle funktioniert. Ein vernünftiger Ansatz: Entscheide, was dir der Artikel wert ist, bevor du nach dem Preis fragst, biete etwa die Hälfte des ersten genannten Preises, und finde einen Mittelweg.
Kooperativen mit Festpreisen (oft für Arganöl oder zertifiziertes Kunsthandwerk) erwarten kein Feilschen.
Praktische Tipps
- Vormittage (vor 11 Uhr) sind merklich ruhiger als Nachmittage.
- Bequeme, geschlossene Schuhe sind wichtiger als alles andere, was du für die Medina einpackst.