Jardin Majorelle
Eine kobaltblaue Villa, ein Kaktusgarten, und die meistfotografierten paar Hektar von Marrakesch — aus gutem Grund, und mit viel Andrang.
Was es ist
Der französische Maler Jacques Majorelle baute diesen Garten über vier Jahrzehnte hinweg ab den 1920er-Jahren und entwickelte dabei den leuchtenden Kobaltblauton, der heute als „Majorelle-Blau" bekannt ist. Modedesigner Yves Saint Laurent und sein Partner Pierre Bergé kauften und restaurierten das Anwesen später; es umfasst heute ein kleines Berbermuseum mit Schmuck, Textilien und Objekten aus ganz Marokko.
Lohnt sich der Eintritt?
Ja, mit Einschränkung: Es ist eine der teureren Attraktionen der Stadt im Verhältnis zu ihrer Größe, und wirklich klein — man kann den ganzen Garten in 30-40 Minuten durchqueren. Wofür man zahlt, ist Atmosphärendichte: Bambushaine, Kakteensammlungen, Koi-Teiche.
Wann man hingehen sollte
Komm zur Öffnung. Dies ist zweifellos die meistbesuchte Attraktion in Marrakesch am Vormittag, mit schmalen Wegen, die Menschenmassen nicht gut absorbieren.
Es liegt in Gueliz, nicht in der Medina, also rechne mit einer Taxifahrt.
In der Nähe
Das YSL-Museum Marrakesch liegt direkt neben dem Gartenzugang und ist eine natürliche Ergänzung, wenn dich Modegeschichte interessiert.