Koutoubia-Moschee
Marrakeschs höchstes Wahrzeichen, sichtbar von Terrassen in der ganzen Stadt — und der Orientierungspunkt, den die meisten Besucher nutzen.
Was es ist
Erbaut im 12. Jahrhundert unter der Almohaden-Dynastie, verdankt die Koutoubia-Moschee ihren Namen den Manuskript- und Buchhändlern (kutubiyyin), die einst in ihrer Nähe handelten. Ihr 77 Meter hohes Minarett wurde zum architektonischen Vorbild für zwei weitere berühmte Türme: die Giralda in Sevilla und den Hassan-Turm in Rabat.
Kann man hinein?
Nein — wie alle aktiven Moscheen in Marokko ist die Koutoubia für Nicht-muslimische Besucher geschlossen. Das nimmt ihr nicht viel: Die visuelle Wirkung der Moschee ist vor allem von außen zu erleben.
Die Gärten
Die Gärten rund um die Moschee sind kostenlos und einer der angenehmsten Grünflächen im Stadtzentrum — Palmen, Rosenbüsche, und genug Platz zum Sitzen, direkt am Rand der Medina.
Beste Zeit zum Ansehen
Kurz nach Sonnenuntergang, wenn das Minarett beleuchtet ist und der Gebetsruf durch die Gärten klingt, ist wohl der eindrucksvollste Moment — ohne Ticket oder Zeitplan.